Beiträge getagged mit Politischer Konsum

Veranstaltungstipp: 5. Bayreuther Dialoge 2008

“Die Moralisierung der Märkte: Neue ohnMacht des Konsumenten” – so lautet das Thema der 5. Bayreuther Dialoge. Studenten des Studiengangs “Philosophy & Economics” der Uni Bayreuth veranstalten das Symposium am 24. und 25. Oktober. Ihr Ziel: Eine Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen, Wissenschaft und Wirtschaft kurzzuschließen. Ihr Mittel: Referenten, die was zu sagen haben, z.B. Rainer Brüderle (Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP), Bodo Hombach (Geschäftsführer WAZ-Mediengruppe) oder Dr. Michael Kern (CEO von A.T.U.).  Die Teilnahme kostet je nach Status 200 € (Unternehmen), 120 € (Privatpersonen) oder 40 € (Studenten).

p.s.: politischer-konsum.de wird mit dabei sein und von der Veranstaltung berichten. Vielleicht sieht man sich ja?

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Vertrauen ist gut, Kontrolle …?

…kommt später. Das dachte ich mir, als ich neulich Flüge bei einem Billigflieger buchte. 1100 Kilometer hin und zurück für etwa 46 Euro. Sicherlich: Der Preis ergibt sich aus der frühen Buchung zwei Monate vor Abflug. Dennoch ist er unerhört niedrig und führt zu den Gewissensbisse, die ein wichtiger Antrieb politischen Konsums sind.

Das wissen auch die Unternehmen. Zum Rest des Beitrags »

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LOHAS – Sind Ego-Ökos “die” Marktmacht des politischen Konsums?

Quelle: http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/2008/05/

LOHA” steht für den “Lifestyle of Health and Sustainability”, ein in den letzten Jahren boomendes Marktsegment, dessen Forderung die “Umkehr der Lebensweise nach Selbstkenntnis, nach Stressfreiheit und Entschleunigung, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Beständigkeit” ist (Quelle). Der Lebensstil fordert “zum ethischen Hedonismus und zum lustvollen, strategischen Konsum guter LOHAS Produkte” auf (Quelle). “LOHAS” sind also auch eine Gruppe politischer Konsumenten, deren oberstes Kriterium bei der Produktauswahl  Gesundheit und Nachhaltigkeit ist. Sie folgen einem vernetzten, globalen Trend, mit dem sie durch bewussten Konsum und Verzicht Druck auf die Industrie ausüben wollen.

Vor allem sind LOHAS aber eines: überdurchschnittlich gut verdienende Menschen, die es sich leisten können, 50 % Aufpreis für ein Produkt mit Öko-Siegel zu zahlen. Wer Geld hat, der kauft auch gerne hochwertiger, aber denkt er dabei auch automatisch an Nachhaltigkeit? Zum Rest des Beitrags »

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Entlassen wegen 1,30 Euro – Gewerkschaften schweigen

Wo ist der politische Konsum zuhause? Sicherlich nicht bei Gewerkschaften, wie ein Urteil des Berliner Arbeitsgerichts zeigt.

Am Donnerstagmorgen wies es die Klage einer ehemaligen Kaiser’s-Angestellten gegen ihre Kündigung ab, wie die taz berichtet. Ihr Anwalt ging in Berufung.

Der 50-Jährigen Kassiererin Barbara E. (von Freunden „Emmely“ genannt) wurde zur Last gelegt, sie habe zwei Leergutbons im Wert von 1,30 Euro unterschlagen. Zum Rest des Beitrags »

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Kommentar zu politischem Konsum als „linke“ gesellschaftliche Ordnungsvorstellung

Was „Linke“ jetzt erkennen und einige „Liberale“ längst herbeigesehnt haben, scheint sich allmählich, aber mit einiger Gewissheit durchzusetzen: der Nationalstaat wird bedeutungsloser, das Schicksal der Bürger, seiner einstigen Zöglinge, kann nicht mehr von Vater Staat in die „richtigen“ Bahnen gelenkt werden. Der Markt dagegen avanciert mit einer eben solchen Gewissheit zum einzigen Regulativ der Gesellschaft, emanzipiert die Bürger vom Staat.

Aus der „linken“ Ecke kommen schon die ängstlichen Rufe: „Wer sichert nun Menschenrechte, sorgt sich um Umwelt und Gesundheit, wer behält das rechte Augenmaß, wer kümmert sich um gewinngierige Klassenfeinde?“  Auch einige „Liberale“ wollen den Staat, der sich um den Markt kümmert, wollen die Auswüchse eines „rücksichtslosen Gewinnstrebens“ nicht verantworten müssen.

Was sich als Ergebnis des Konsums spontan entwickelte, wird jetzt sichtbar. Und das ist gut so.

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Win-Win-Win: Wie Unternehmer, NPO’s und Konsumenten vom Cause Related Marketing profitieren

Cause Related Marketing, abgekürzt “CRM”, ist ein Instrument, mit dem Unternehmen an das soziale Gewissen des Verbrauchers appellieren und ihn so zum Kauf des eigenen Produktes bewegen wollen. Neben- oder Haupteffekt: Mit dem Kauf eines Produktes steuert man einen kleinen Beitrag für ökologische oder soziale Projekte von Non-Profit Organisationen bei.

Wir erleben CRM täglich. Zum Beispiel wenn sich die Biermarke Krombacher mit Moderator Günther Jauch zusammentut und in der Fernsehwerbung verkündet, dass vom Kaufpreis jedes Bierkastens ein Betrag zum Schutze des Regenwaldes abgestellt wird. Alleine im Jahr 2008 konnten so 683.459,35 EUR an den Regenwaldfonds des WWF übergeben werden. 13.669.187 Quadratmeter Regenwald konnte der WWF Zum Rest des Beitrags »

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Win-Win-Win: Wie Unternehmer, NPO’s und Konsumenten vom Cause Related Marketing profitieren

Cause Related Marketing, abgekürzt “CRM”, ist ein Instrument, mit dem Unternehmen an das soziale Gewissen des Verbrauchers appellieren und ihn so zum Kauf des eigenen Produktes bewegen wollen. Neben- oder Haupteffekt: Mit dem Kauf eines Produktes steuert man einen kleinen Beitrag für ökologische oder soziale Projekte von Non-Profit Organisationen bei.

Wir erleben CRM täglich. Zum Beispiel wenn sich die Biermarke Krombacher mit Moderator Günther Jauch zusammentut und in der Fernsehwerbung verkündet, dass vom Kaufpreis jedes Bierkastens ein Betrag zum Schutze des Regenwaldes abgestellt wird. Alleine im Jahr 2008 konnten so 683.459,35 EUR an den Regenwaldfonds des WWF übergeben werden. 13.669.187 Quadratmeter Regenwald konnte der WWF Zum Rest des Beitrags »

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Nachtclubs in Dänemark verlangen Fingerabdrücke

Mit der dänischen Bezeichnung „Politiske forbruger“ für den „politischen Konsumenten“  bezeichnete eine Studie aus Dänemark Mitte der 90er Jahre das Phänomen der Konsumenten, die sich Gedanken über ihre politisch-soziale und globale Verantwortung machten. (1)
Wie die Stuttgarter Zeitung berichtete, haben im „Ursprungsland“ des „politischen Konsumenten“ die Partypeople des Clubs „Crazy Daisy“ (Jütland) anscheinend kein Problem sich zum gläsernen Kunden zu machen. Wegen der Gewalt in den Clubs wird vor dem Einlass bei Erstbesuchen eine Erklärung unterschrieben, dass man mit der Speicherung seiner Daten einverstanden ist. Von jedem Gast wird dann ein Fingerabdruck genommen und ein Foto gemacht. Zum Rest des Beitrags »

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