Beiträge getagged mit ethischer Konsum

Neue Umfrage zu politischem Konsum

Das Berliner Unternehmen Stratum veröffentlichte diese Woche eine Umfrage zum Niveau des politischen Engagements und dem Konsumverhalten.

Die Umfrageergebnisse können hier nachgelesen werden.

, ,

Keine Kommentare

Hauptsache verzichten?! Eine Entgegnung

erde-rettenWerter Kollege Hajduk,

in Ihrem Artikel anlässlich des Kopenhagener Klimagipfels geht es Ihnen vermutlich um Schuld, die große Schwester von Verantwortung!

Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , ,

1 Kommentar

Essay zur Moralisierung der Märkte

Quelle: twoday.net

Wie und wann kommt es zur Werteorientierung von Märkten  und welche Implikationen ergeben sich dadurch für globale und lokale Märkte?

In diesem Essay werden innerhalb eines Beispiels zwei Strukturbedingungen vorgestellt, unter denen Moralvorstellungen in den Markt integriert werden können. Zum einen ist es die Freiheit der Person als Abwesenheit von Zwang und zum anderen der Wettbewerb zwischen mindestens zwei Marktanbietern, die jeweils ein ähnliches Produkt zum gleichen Preis anbieten. Das Ergebnis wird zeigen, dass lokale Märkte aufgrund ihrer Struktur werteorientierter sind als globale Märkte.

Bildquelle http://twoday.net

Die Moralisierung der Märkte [PDF]


, , , ,

1 Kommentar

LOHAS – Sind Ego-Ökos “die” Marktmacht des politischen Konsums?

Quelle: http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/2008/05/

LOHA” steht für den “Lifestyle of Health and Sustainability”, ein in den letzten Jahren boomendes Marktsegment, dessen Forderung die “Umkehr der Lebensweise nach Selbstkenntnis, nach Stressfreiheit und Entschleunigung, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Beständigkeit” ist (Quelle). Der Lebensstil fordert “zum ethischen Hedonismus und zum lustvollen, strategischen Konsum guter LOHAS Produkte” auf (Quelle). “LOHAS” sind also auch eine Gruppe politischer Konsumenten, deren oberstes Kriterium bei der Produktauswahl  Gesundheit und Nachhaltigkeit ist. Sie folgen einem vernetzten, globalen Trend, mit dem sie durch bewussten Konsum und Verzicht Druck auf die Industrie ausüben wollen.

Vor allem sind LOHAS aber eines: überdurchschnittlich gut verdienende Menschen, die es sich leisten können, 50 % Aufpreis für ein Produkt mit Öko-Siegel zu zahlen. Wer Geld hat, der kauft auch gerne hochwertiger, aber denkt er dabei auch automatisch an Nachhaltigkeit? Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Kommentar zu politischem Konsum als „linke“ gesellschaftliche Ordnungsvorstellung

Was „Linke“ jetzt erkennen und einige „Liberale“ längst herbeigesehnt haben, scheint sich allmählich, aber mit einiger Gewissheit durchzusetzen: der Nationalstaat wird bedeutungsloser, das Schicksal der Bürger, seiner einstigen Zöglinge, kann nicht mehr von Vater Staat in die „richtigen“ Bahnen gelenkt werden. Der Markt dagegen avanciert mit einer eben solchen Gewissheit zum einzigen Regulativ der Gesellschaft, emanzipiert die Bürger vom Staat.

Aus der „linken“ Ecke kommen schon die ängstlichen Rufe: „Wer sichert nun Menschenrechte, sorgt sich um Umwelt und Gesundheit, wer behält das rechte Augenmaß, wer kümmert sich um gewinngierige Klassenfeinde?“  Auch einige „Liberale“ wollen den Staat, der sich um den Markt kümmert, wollen die Auswüchse eines „rücksichtslosen Gewinnstrebens“ nicht verantworten müssen.

Was sich als Ergebnis des Konsums spontan entwickelte, wird jetzt sichtbar. Und das ist gut so.

Zum Rest des Beitrags »

, , , , , ,

1 Kommentar