Archiv für Kategorie Wissenschaftliches
Neue Umfrage zu politischem Konsum
Verfasst von Dorian Cantzen unter Wissenschaftliches am 23. Januar 2011
Öko versus Fair-Trade: In der Krise ist Fair-Trade angesagt!
Verfasst von Dorian Cantzen unter Wirtschaft, Wissenschaftliches am 21. Mai 2010
Erstaunlich! In der Krise kaufen politische Konsumenten weiterhin fair gehandelte Lebensmittel, verzichten aber auf Bio! Wer ist schuld am Bioabsturz? Zum Rest des Beitrags »
Hauptsache verzichten?! Eine Entgegnung
Verfasst von Dorian Cantzen unter Konsumethik, Wissenschaftliches am 10. Dezember 2009
in Ihrem Artikel anlässlich des Kopenhagener Klimagipfels geht es Ihnen vermutlich um Schuld, die große Schwester von Verantwortung!
Rezension: “Gute Geschäfte” von Franz Alt und Peter Spiegel
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Rezensionen, Wissenschaftliches am 8. September 2009
In letzter Zeit macht der Begriff “Social Business” die Runde. Dabei geht es um Unternehmen, die mit einer ökologischen oder sozialen Zielsetzung gegründet wurden und profitabel sind. Am 9. November soll in Berlin eine globale Social Business Kampangne gestartet werden: “The Next Wall to Fall”. Vorbereitend haben zwei der Initiatoren, Franz Alt und Peter Spiegel, ein Kampagnenbuch geschrieben. Was darin zu finden ist und ob es lesenswert ist, zeigt unsere Rezension. Zum Rest des Beitrags »
Lokaler Konsum: Besser für die regionale Wirtschaft?
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Konsumethik, Wissenschaftliches am 20. August 2009
Auf dem Markt, im Gespräch mit Lohas und in der Zeitung stößt man häufig auf die Behauptung, dass lokaler oder regionaler Konsum besser sei, weil sozial und ökologisch nachhaltig. Zumindest Beweise für die soziale Nachhaltigkeit sucht man vergebens. Jüngst soll eine Studie einen solchen Zusammenhang bestätigt haben. Zum Rest des Beitrags »
Essay zur Moralisierung der Märkte
Verfasst von Dorian Cantzen unter Wissenschaftliches am 13. November 2008

Wie und wann kommt es zur Werteorientierung von Märkten und welche Implikationen ergeben sich dadurch für globale und lokale Märkte?
In diesem Essay werden innerhalb eines Beispiels zwei Strukturbedingungen vorgestellt, unter denen Moralvorstellungen in den Markt integriert werden können. Zum einen ist es die Freiheit der Person als Abwesenheit von Zwang und zum anderen der Wettbewerb zwischen mindestens zwei Marktanbietern, die jeweils ein ähnliches Produkt zum gleichen Preis anbieten. Das Ergebnis wird zeigen, dass lokale Märkte aufgrund ihrer Struktur werteorientierter sind als globale Märkte.
Bildquelle http://twoday.net
Die Moralisierung der Märkte [PDF]
Von der Konsumkritik zum politischen Konsum – von der Kapitalismuskritik zum Neoliberalismus
Verfasst von Dorian Cantzen unter Konsumethik, Wissenschaftliches am 22. September 2008
Wo sind sie geblieben, die alten linken Forderungen der Konsumkritik im Sinne Adornos oder Marcuses? Das predigen von den falschen und wahren Bedürfnissen, dass es kein richtiges Leben im Falschen gebe? In der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion des politischen Konsums sind diese Artefakte nur noch Verursacher eines diffusen Dröhnens im Hinterkopf einer gemainstreamten, globalisierungskritischen Linken. Das gibt selbst Tanja Busse zu, Autorin des Buches “Einkaufsrevolution”.
Politisch zu konsumieren heißt nun sich mit dem “System” des Kapitalismus zu arrangieren, “besser” als dieses zu sein, es von innen zu reformieren, das falsche Leben zu vergessen.
Kommentar zu politischem Konsum als „linke“ gesellschaftliche Ordnungsvorstellung
Verfasst von Dorian Cantzen unter europäische Verbraucherpolitik, Konsumethik, Wissenschaftliches am 22. August 2008
Was „Linke“ jetzt erkennen und einige „Liberale“ längst herbeigesehnt haben, scheint sich allmählich, aber mit einiger Gewissheit durchzusetzen: der Nationalstaat wird bedeutungsloser, das Schicksal der Bürger, seiner einstigen Zöglinge, kann nicht mehr von Vater Staat in die „richtigen“ Bahnen gelenkt werden. Der Markt dagegen avanciert mit einer eben solchen Gewissheit zum einzigen Regulativ der Gesellschaft, emanzipiert die Bürger vom Staat.
Aus der „linken“ Ecke kommen schon die ängstlichen Rufe: „Wer sichert nun Menschenrechte, sorgt sich um Umwelt und Gesundheit, wer behält das rechte Augenmaß, wer kümmert sich um gewinngierige Klassenfeinde?“ Auch einige „Liberale“ wollen den Staat, der sich um den Markt kümmert, wollen die Auswüchse eines „rücksichtslosen Gewinnstrebens“ nicht verantworten müssen.
Was sich als Ergebnis des Konsums spontan entwickelte, wird jetzt sichtbar. Und das ist gut so.



