Archiv für Kategorie Politik
Ran an den Speck! Leere Kassen und Sündensteuern
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Politik am 1. Juli 2010
Finanzkrise. Wirtschaftskrise. Milliardenkonjunkturprogramme. Und nun, nach der „Großen Rezession“ – das große Knausern. Aus „Wer hat noch nicht, wer will noch mal?“ wird „Wem kann noch gekürzt werden, wem kann noch einmal genommen werden?“Und plötzlich sind sie wieder da, jene gut gemeinten „Sündensteuern“, die uns doch bloß vor dem Schlimmsten bewahren sollen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Zum Rest des Beitrags »
Mir reicht’s: Zu Klimagipfel und Konsum
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Konsumentensouveränität, Organisationen, Politik am 8. Dezember 2009
Heute beginnt in Kopenhagen der Weltklimagipfel. Gipfel, denn das dortige Geschehen findet in luftigen Höhen statt: Staatenlenker jonglieren mit abstrakten Zahlen und feilschen um Prozentpunkte. Dieweil sitzen Wirtschaftslenker und Aktivisten am Rande, rufen dazwischen, flüstern ein. Nur eine Gruppe fehlt: die Verbraucher. Was bedeutet der Klimagipfel für sie?
So fern der Klimagipfel auch ist, wichtig ist er doch. Dort wird der weltweite Konsens über die Reaktion der Menschheit auf sich verändernde Umweltbedingungen ausgehandelt. Nicht mehr, nicht weniger. Die entscheidende Umsetzung liegt bei den Staaten. Was bringen die schönsten Zahlen, wenn sie nicht verwirklicht werden? Zum Rest des Beitrags »
Abwrackprämie – Bilanz aus Konsumentensicht
Verfasst von Thomas Hajduk unter Politik, Produktleben, Verbraucherpolitik, Wirtschaft am 17. August 2009
Jetzt heißt es Gas geben! Über 90 Prozent der Abwrackprämie sind schon vergeben, und täglich melden sich noch tausende Interessenten, um die 2.500 Euro für den Kauf eines Neu- oder Jahreswagens abzugreifen. Schön für die Käufer, schön für einige Hersteller und Importeure – schlecht für die Mehrheit der Verbraucher!
Als die Abwrackprämie am 14. Januar diesen Jahres verabschiedet wurde, da konnte noch niemand ahnen, dass hier etwas einzigartiges geschah: Politik aus Deutschland wurde zum Exportschlager!Denn nach den ersten positiven Rückmeldungen von Herstellern und dem plötzlichen Abwrackrausch der Konsumenten, sahen Regierungen im Ausland den Reiz einer schnell wirkenden Konjunkturmaßnahme. Zum Rest des Beitrags »
Intel – ein gütiger Monopolist?
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Europäische Verbraucherpolitik, europäische Verbraucherpolitik, Organisationen, Politik am 22. Mai 2009
Letzte Woche verhängte die EU-Kommission die bisher höchste Kartellstrafe gegen ein Unternehmen: 1,06 Milliarden Euro soll der Chiphersteller Intel wegen Missbrauch seiner Marktmacht an die EU zahlen. Und noch ehe der nächste Akt – Intel kündigt Berufung an – geschrieben wird, fragen manche, was das Unternehmen eigentlich falsch gemacht habe: Vom Chip-Monopol hätten doch alle Verbraucher profitiert…
Krieg im Gazastreifen: Moderne Medien kommunizieren manipulierte Bildinhalte
Verfasst von Eileen Ehrhardt unter Politik am 17. Januar 2009
Die stärksten Waffen im Krieg sind die Medien. Wer die Medien kontrolliert, der kontrolliert auch den Krieg. Die Öffentlichkeit auf seine Seite zu ziehen ist der Erfolgsgarant in der nächsten Schlacht.
Diese Lektionen sind derzeit wieder aktueller denn je. Das israelische Sicherheitskabinett berät am Samstag über den ägyptischen Vorschlag einer Waffenruhe, dennoch bleiben die Bilder des tobenden Krieges im Gazastreifen zunächst präsent. Aber was erzählen diese? Ausländische Journalisten wurden schon sechs Wochen vor Kriegsbeginn von Seiten Israels aus dem Gebiet verbannt und eine Einreisesperre wurde verhängt. Die Folgen sind klar: eine objektive Berichterstattung ist damit unmöglich. Der Gazastreifen ist ein Zum Rest des Beitrags »
Der andere politische Konsum: Nationalismus in neuem Gewand
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Konsumethik, Politik am 15. Januar 2009
Politisch? Ja. Konsum? Ja. Politischer Konsum? Nein!
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Konsumethik, Politik am 3. November 2008
Starbucks als Retter der Demokratie? Mit materiellen Anreizen versucht das Kaffeehaus nichtwählenden Kaffetrinkerinnen- und Trinkern das Wählen attraktiver zu machen.
Morgen wählt Amerika einen neuen Präsidenten. Viele wähnen einen historischen Moment, freuen sich schon auf den ersten schwarzen Präsidenten der USA. Doch obwohl Obama zuletzt in den Umfragen vor seinem Konkurrenten McCain lag, ist er noch nicht auf der Siegerstraße. Ein Grund: Die Wahlbeteiligung. Zum Rest des Beitrags »

