Archiv für Kategorie Organisationen
Mir reicht’s: Zu Klimagipfel und Konsum
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Konsumentensouveränität, Organisationen, Politik am 8. Dezember 2009
Heute beginnt in Kopenhagen der Weltklimagipfel. Gipfel, denn das dortige Geschehen findet in luftigen Höhen statt: Staatenlenker jonglieren mit abstrakten Zahlen und feilschen um Prozentpunkte. Dieweil sitzen Wirtschaftslenker und Aktivisten am Rande, rufen dazwischen, flüstern ein. Nur eine Gruppe fehlt: die Verbraucher. Was bedeutet der Klimagipfel für sie?
So fern der Klimagipfel auch ist, wichtig ist er doch. Dort wird der weltweite Konsens über die Reaktion der Menschheit auf sich verändernde Umweltbedingungen ausgehandelt. Nicht mehr, nicht weniger. Die entscheidende Umsetzung liegt bei den Staaten. Was bringen die schönsten Zahlen, wenn sie nicht verwirklicht werden? Zum Rest des Beitrags »
Intel – ein gütiger Monopolist?
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Europäische Verbraucherpolitik, europäische Verbraucherpolitik, Organisationen, Politik am 22. Mai 2009
Letzte Woche verhängte die EU-Kommission die bisher höchste Kartellstrafe gegen ein Unternehmen: 1,06 Milliarden Euro soll der Chiphersteller Intel wegen Missbrauch seiner Marktmacht an die EU zahlen. Und noch ehe der nächste Akt – Intel kündigt Berufung an – geschrieben wird, fragen manche, was das Unternehmen eigentlich falsch gemacht habe: Vom Chip-Monopol hätten doch alle Verbraucher profitiert…
“Buying as a political message”
Verfasst von Sascha Walther unter Konsumethik, Organisationen, Rezensionen am 8. August 2008
Dass politischer Konsum in den USA eine stetig wachsende Lobby einnimmt, lässt sich in einem Artikel der Seattle Times – “Buying as political message: Advocacy consumerism is growing” – aus dem Jahr 2005 nachlesen.
Am Beispiel einer jungen Familie wird eindringlich beschrieben, wie jede Investition von der Karotte bis hin zum neuen Kühlschrank genau überlegt ist. Die politische Grundüberzeugung wird durch bewussten Konsum ausgedrückt. Die Karotten müssen von einem Bio-Bauern sein, der Kühlschrank sollte den modernsten Öko-Richlinien entsprechen. Wenn es gar um die Renovierung des eigenen Heimes geht, wird stundenlanges Recherchieren nach Materialien, mit denen man sich auch im Kopf wohlfühlt, Zum Rest des Beitrags »
“Buying as a political message”
Verfasst von Sascha Walther unter Konsumethik, Organisationen, Rezensionen am 8. August 2008
Dass politischer Konsum in den USA eine stetig wachsende Lobby einnimmt, lässt sich in einem Artikel der Seattle Times – “Buying as political message: Advocacy consumerism is growing” – aus dem Jahr 2005 nachlesen.
Am Beispiel einer jungen Familie wird eindringlich beschrieben, wie jede Investition von der Karotte bis hin zum neuen Kühlschrank genau überlegt ist. Die politische Grundüberzeugung wird durch bewussten Konsum ausgedrückt. Die Karotten müssen von einem Bio-Bauern sein, der Kühlschrank sollte den modernsten Öko-Richlinien entsprechen. Wenn es gar um die Renovierung des eigenen Heimes geht, wird stundenlanges Recherchieren nach Materialien, mit denen man sich auch im Kopf wohlfühlt, Zum Rest des Beitrags »
Cause Related Marketing, abgekürzt “CRM”, ist ein Instrument, mit dem Unternehmen an das soziale Gewissen des Verbrauchers appellieren und ihn so zum Kauf des eigenen Produktes bewegen wollen. Neben- oder Haupteffekt: Mit dem Kauf eines Produktes steuert man einen kleinen Beitrag für ökologische oder soziale Projekte von Non-Profit Organisationen bei.