Archiv für Kategorie Konsumethik
Hauptsache verzichten?! Eine Entgegnung
Verfasst von Dorian Cantzen unter Konsumethik, Wissenschaftliches am 10. Dezember 2009
in Ihrem Artikel anlässlich des Kopenhagener Klimagipfels geht es Ihnen vermutlich um Schuld, die große Schwester von Verantwortung!
Lokaler Konsum: Besser für die regionale Wirtschaft?
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Konsumethik, Wissenschaftliches am 20. August 2009
Auf dem Markt, im Gespräch mit Lohas und in der Zeitung stößt man häufig auf die Behauptung, dass lokaler oder regionaler Konsum besser sei, weil sozial und ökologisch nachhaltig. Zumindest Beweise für die soziale Nachhaltigkeit sucht man vergebens. Jüngst soll eine Studie einen solchen Zusammenhang bestätigt haben. Zum Rest des Beitrags »
Schlecker verliert Kunden wegen schlechtem Ruf
Verfasst von Dorian Cantzen unter Aus dem Alltag gegriffen, Konsumethik, Produktleben am 28. Juli 2009
Laut einer Umfrage wird der Drogeriemarkt Schlecker von 50,4 Prozent der Verbraucher gemieden. 65 Prozent der Befragten schätzen Schlecker als “schlechten” oder “sehr schlechten Arbeitgeber” ein. Besser schneiden die Konkurrenten Rossmann und dm ab.
Quelle: Berliner Zeitung vom 28.7.2009
900 Milliarden Staats-Willkür-Kapitalismus
Verfasst von Dorian Cantzen unter Allgemein, Aus dem Alltag gegriffen, Konsumentensouveränität, Konsumethik am 8. Juli 2009
Der freie Markt gefällt in diesen Tagen kaum jemandem. Der Kapitalismus sei Schuld an den “Auswüchsen” der grenzenlosen Gier von Bankern, Unternehmern und Konsumenten. Ein tieferer Blick offenbart jedoch das glatte Gegenteil.
Darf man Mainstreamökonomen glauben schenken, so bestehen die Vorzüge des Marktmechanismus gegenüber einer Planwirtschaft gerade darin, dass schlechtes Management und/oder minderwertige Qualität von Produkten dazu führt, dass Unternehmen aus dem Markt ausscheiden und sich der Markt von selbst bereinigt. Passiert so eine Bereinigung, können viele Menschen ihre Arbeit verlieren. Der Staat ist dazu da, diese Menschen sozial abzusichern. Über Art und Umfang der Staatsleistungen wird bekanntlich gestritten.
Was im Augenblick passiert, geht in eine völlig andere Richtung und hat mit dem “freien Markt” gar nichts zu tun. Zum Rest des Beitrags »
Der andere politische Konsum: Nationalismus in neuem Gewand
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Konsumethik, Politik am 15. Januar 2009
Politisch? Ja. Konsum? Ja. Politischer Konsum? Nein!
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Konsumethik, Politik am 3. November 2008
Starbucks als Retter der Demokratie? Mit materiellen Anreizen versucht das Kaffeehaus nichtwählenden Kaffetrinkerinnen- und Trinkern das Wählen attraktiver zu machen.
Morgen wählt Amerika einen neuen Präsidenten. Viele wähnen einen historischen Moment, freuen sich schon auf den ersten schwarzen Präsidenten der USA. Doch obwohl Obama zuletzt in den Umfragen vor seinem Konkurrenten McCain lag, ist er noch nicht auf der Siegerstraße. Ein Grund: Die Wahlbeteiligung. Zum Rest des Beitrags »
Gold-Standard: Woher kommt das Gold?
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Aus dem Alltag gegriffen, Konsumethik am 24. Oktober 2008
Als es vor einigen Wochen darum ging, Goldringe zu kaufen, war das Kaufdilemma nicht zu vermeiden: Woher kommt eigentlich das Gold für die Ringe? Eine Antwort darauf gibt es nicht, denn Informationen zur Herkunft von Gold fehlen.
Der Grund: Das geförderte Gold wird eingeschmolzen und mache deswegen die Nachverfolgung unmöglich. Das zumindest ist das Argument eines lesenswerten Artikels, der vor einigen Monaten im SZ-Magazin dazu erschien. Der Autor des Artikels hatte seinen Ehering auf dem Urlaubsstrand verloren und überlegte darauf hin, woher das Gold für seinen Ring eigentlich kommt. Zum Rest des Beitrags »
Von der Konsumkritik zum politischen Konsum – von der Kapitalismuskritik zum Neoliberalismus
Verfasst von Dorian Cantzen unter Konsumethik, Wissenschaftliches am 22. September 2008
Wo sind sie geblieben, die alten linken Forderungen der Konsumkritik im Sinne Adornos oder Marcuses? Das predigen von den falschen und wahren Bedürfnissen, dass es kein richtiges Leben im Falschen gebe? In der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion des politischen Konsums sind diese Artefakte nur noch Verursacher eines diffusen Dröhnens im Hinterkopf einer gemainstreamten, globalisierungskritischen Linken. Das gibt selbst Tanja Busse zu, Autorin des Buches “Einkaufsrevolution”.
Politisch zu konsumieren heißt nun sich mit dem “System” des Kapitalismus zu arrangieren, “besser” als dieses zu sein, es von innen zu reformieren, das falsche Leben zu vergessen.
Vertrauen ist gut, Kontrolle …?
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Aus dem Alltag gegriffen, Konsumethik, Produktleben am 10. September 2008
…kommt später. Das dachte ich mir, als ich neulich Flüge bei einem Billigflieger buchte. 1100 Kilometer hin und zurück für etwa 46 Euro. Sicherlich: Der Preis ergibt sich aus der frühen Buchung zwei Monate vor Abflug. Dennoch ist er unerhört niedrig und führt zu den Gewissensbisse, die ein wichtiger Antrieb politischen Konsums sind.
Das wissen auch die Unternehmen. Zum Rest des Beitrags »
DIE WELT: Bewusste Konsum-Entscheidungen oft mit unbedachten nachteiligen Folgewirkungen
Verfasst von Sascha Walther unter europäische Verbraucherpolitik, Konsumethik, Verbraucherpolitik am 3. September 2008
Die Welt konstatiert jüngst, dass
die Auswahl eines Getränks, eines Autos oder einer Ferienreise für immer mehr Menschen zur politischen Entscheidung geworden [ist]
und findet, dass
Konsumbewusstsein ist so identitätsstiftend geworden wie früher weltanschauliche oder religiöse Überzeugungen. Bücher, Zeitschriften, Websites und soziale Netzwerke widmen sich der Frage, darf man dieses oder jenes mit gutem Gewissen kaufen, oder unterstützt man dadurch möglicherweise Umweltverschmutzung, Ausbeutung, Tierquälerei oder Klimaerwärmung. Der Graben zwischen engagierten Konsumenten und solchen, die einfach zugreifen, wenn etwas billig ist und gefällt, geht durch die Familien und Freundeskreise und führt zu heftigen Debatten am Frühstückstisch und am kalten Büfett.
Ebenso geht Michael Miersch in seinem Artikel darauf ein, wie kompliziert Konsum-Entscheidungen sein können. Besonders der kritische Konsument muss oft um zwei Ecken denken, Zum Rest des Beitrags »



