Archiv für Kategorie Konsumethik

Hauptsache verzichten?! Eine Entgegnung

erde-rettenWerter Kollege Hajduk,

in Ihrem Artikel anlässlich des Kopenhagener Klimagipfels geht es Ihnen vermutlich um Schuld, die große Schwester von Verantwortung!

Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , ,

1 Kommentar

Lokaler Konsum: Besser für die regionale Wirtschaft?

Auf dem Markt, im Gespräch mit Lohas und in der Zeitung stößt man häufig auf die Behauptung, dass lokaler oder regionaler Konsum besser sei, weil sozial und ökologisch nachhaltig. Zumindest Beweise für die soziale Nachhaltigkeit sucht man vergebens. Jüngst soll eine Studie einen solchen Zusammenhang bestätigt haben. Zum Rest des Beitrags »

, , , ,

Keine Kommentare

Schlecker verliert Kunden wegen schlechtem Ruf

Laut einer Umfrage wird der Drogeriemarkt Schlecker von 50,4 Prozent der Verbraucher gemieden. 65 Prozent der Befragten schätzen Schlecker als “schlechten” oder “sehr schlechten Arbeitgeber” ein. Besser schneiden die Konkurrenten Rossmann und dm ab.

Quelle: Berliner Zeitung vom 28.7.2009

, ,

Keine Kommentare

900 Milliarden Staats-Willkür-Kapitalismus

stawikapDer freie Markt gefällt in diesen Tagen kaum jemandem. Der Kapitalismus sei Schuld an den “Auswüchsen” der grenzenlosen Gier von Bankern, Unternehmern und Konsumenten. Ein tieferer Blick offenbart jedoch das glatte Gegenteil.

Darf man Mainstreamökonomen glauben schenken, so bestehen die Vorzüge des Marktmechanismus gegenüber einer Planwirtschaft gerade darin, dass schlechtes Management und/oder minderwertige Qualität von Produkten dazu führt, dass Unternehmen aus dem Markt ausscheiden und sich der Markt von selbst bereinigt. Passiert so eine Bereinigung, können viele Menschen ihre Arbeit verlieren. Der Staat ist dazu da, diese Menschen sozial abzusichern. Über Art und Umfang der Staatsleistungen wird bekanntlich gestritten.

Was im Augenblick passiert, geht in eine völlig andere Richtung und hat mit dem “freien Markt” gar nichts zu tun. Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare

Der andere politische Konsum: Nationalismus in neuem Gewand

„Kauft bei Deutschen!“ Würden Sie dieser Aufforderung folgen? Vermutlich nicht, nicht in dieser Form. Doch subtilere Varianten dieser Botschaft sind gang und gäbe und verweisen auf eine weniger beachteten Zusammenhang zwischen Wirtschaft, Werten und politischen Konsum.

Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , , , , , , , ,

5 Kommentare

Politisch? Ja. Konsum? Ja. Politischer Konsum? Nein!

Starbucks als Retter der Demokratie? Mit materiellen Anreizen versucht das Kaffeehaus nichtwählenden Kaffetrinkerinnen- und Trinkern das Wählen attraktiver zu machen.

Morgen wählt Amerika einen neuen Präsidenten. Viele wähnen einen historischen Moment, freuen sich schon auf den ersten schwarzen Präsidenten der USA. Doch obwohl Obama zuletzt in den Umfragen vor seinem Konkurrenten McCain lag, ist er noch nicht auf der Siegerstraße. Ein Grund: Die Wahlbeteiligung. Zum Rest des Beitrags »

, , , ,

Keine Kommentare

Gold-Standard: Woher kommt das Gold?

Als es vor einigen Wochen darum ging, Goldringe zu kaufen, war das Kaufdilemma nicht zu vermeiden: Woher kommt eigentlich das Gold für die Ringe? Eine Antwort darauf gibt es nicht, denn Informationen zur Herkunft von Gold fehlen.

Der Grund: Das geförderte Gold wird eingeschmolzen und mache deswegen die Nachverfolgung unmöglich. Das zumindest ist das Argument eines lesenswerten Artikels, der vor einigen Monaten im SZ-Magazin dazu erschien. Der Autor des Artikels hatte seinen Ehering auf dem Urlaubsstrand verloren und überlegte darauf hin, woher das Gold für seinen Ring eigentlich kommt. Zum Rest des Beitrags »

, , , ,

Keine Kommentare

Von der Konsumkritik zum politischen Konsum – von der Kapitalismuskritik zum Neoliberalismus

Marcuse mit Brett vorm Kopf

Wo sind sie geblieben, die alten linken Forderungen der Konsumkritik im Sinne Adornos oder Marcuses? Das predigen von den falschen und wahren Bedürfnissen, dass es kein richtiges Leben im Falschen gebe? In der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion des politischen Konsums sind diese Artefakte nur noch Verursacher eines diffusen Dröhnens im Hinterkopf einer gemainstreamten, globalisierungskritischen Linken. Das gibt selbst Tanja Busse zu, Autorin des Buches “Einkaufsrevolution”.

Politisch zu konsumieren heißt nun sich mit dem “System” des Kapitalismus zu arrangieren, “besser” als dieses zu sein, es von innen zu reformieren, das falsche Leben zu vergessen.

Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , , ,

Keine Kommentare

Vertrauen ist gut, Kontrolle …?

…kommt später. Das dachte ich mir, als ich neulich Flüge bei einem Billigflieger buchte. 1100 Kilometer hin und zurück für etwa 46 Euro. Sicherlich: Der Preis ergibt sich aus der frühen Buchung zwei Monate vor Abflug. Dennoch ist er unerhört niedrig und führt zu den Gewissensbisse, die ein wichtiger Antrieb politischen Konsums sind.

Das wissen auch die Unternehmen. Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , ,

Keine Kommentare

DIE WELT: Bewusste Konsum-Entscheidungen oft mit unbedachten nachteiligen Folgewirkungen

Die Welt konstatiert jüngst, dass

die Auswahl eines Getränks, eines Autos oder einer Ferienreise für immer mehr Menschen zur politischen Entscheidung geworden [ist]

und findet, dass

Konsumbewusstsein ist so identitätsstiftend geworden wie früher weltanschauliche oder religiöse Überzeugungen. Bücher, Zeitschriften, Websites und soziale Netzwerke widmen sich der Frage, darf man dieses oder jenes mit gutem Gewissen kaufen, oder unterstützt man dadurch möglicherweise Umweltverschmutzung, Ausbeutung, Tierquälerei oder Klimaerwärmung. Der Graben zwischen engagierten Konsumenten und solchen, die einfach zugreifen, wenn etwas billig ist und gefällt, geht durch die Familien und Freundeskreise und führt zu heftigen Debatten am Frühstückstisch und am kalten Büfett.

Ebenso geht Michael Miersch in seinem Artikel darauf ein, wie kompliziert Konsum-Entscheidungen sein können. Besonders der kritische Konsument muss oft um zwei Ecken denken, Zum Rest des Beitrags »

, , , , , , , , , , , , ,

Keine Kommentare