Archiv für Kategorie Konsumentensouveränität
Asoziale IT-Ökos
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Aus dem Alltag gegriffen, Konsumentensouveränität, Produktleben am 6. Juni 2010
Die Todesfälle in einer chinesischen IT-Fabrik zeigen, wie einseitig nachhaltiger Konsum ist – und wie sehr es auf Vebraucher ankommt, die mehr als “grün” wollen. Zum Rest des Beitrags »
US-Konsumenten strafen Banken ab
Verfasst von Dorian Cantzen unter Best Practice, Konsumentensouveränität am 11. Januar 2010
Die Kampagne moveyourmoney.info ruft amerikanische Konsumenten dazu auf, ihr Konto bei den großen “Bailout-Baken” aufzulösen und zu kleinen “Community-Banks” (d.h. Sparkassen) oder Genossenschaftsbanken zu wechseln. Ein hoffnungsvolles Vorhaben…? Zum Rest des Beitrags »
Mir reicht’s: Zu Klimagipfel und Konsum
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Konsumentensouveränität, Organisationen, Politik am 8. Dezember 2009
Heute beginnt in Kopenhagen der Weltklimagipfel. Gipfel, denn das dortige Geschehen findet in luftigen Höhen statt: Staatenlenker jonglieren mit abstrakten Zahlen und feilschen um Prozentpunkte. Dieweil sitzen Wirtschaftslenker und Aktivisten am Rande, rufen dazwischen, flüstern ein. Nur eine Gruppe fehlt: die Verbraucher. Was bedeutet der Klimagipfel für sie?
So fern der Klimagipfel auch ist, wichtig ist er doch. Dort wird der weltweite Konsens über die Reaktion der Menschheit auf sich verändernde Umweltbedingungen ausgehandelt. Nicht mehr, nicht weniger. Die entscheidende Umsetzung liegt bei den Staaten. Was bringen die schönsten Zahlen, wenn sie nicht verwirklicht werden? Zum Rest des Beitrags »
World Wide Nepp oder Auswüchse der Gratiskultur
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Konsumentensouveränität am 7. August 2009
Täglich werden tausende Nutzer Opfer von Abofallen im Netz. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen und Computerbild bieten eine Schutzsoftware und bessere Gesetze sollen auch her. Was noch fehlt: Etwas Nachdenken bei den Nutzern.
Vergangenen Montag hat der Bundesverband der Verbraucherzentralen eine Allianz mit Computerbild bekannt gegeben. Zusammen bietet man das Programm „Abzock-Schutz“ an, welches Nutzer vor gebührenpflichtigen Seiten warnt. Zugleich forderte Gerd Billen, Chef des Bundesverbandes, dass Bundesjustizministerin Zypries das eben erst in Kraft getretene Gesetz gegen unerlaubte Telefonwerbung nachbessern sollte. Zum Rest des Beitrags »
900 Milliarden Staats-Willkür-Kapitalismus
Verfasst von Dorian Cantzen unter Allgemein, Aus dem Alltag gegriffen, Konsumentensouveränität, Konsumethik am 8. Juli 2009
Der freie Markt gefällt in diesen Tagen kaum jemandem. Der Kapitalismus sei Schuld an den “Auswüchsen” der grenzenlosen Gier von Bankern, Unternehmern und Konsumenten. Ein tieferer Blick offenbart jedoch das glatte Gegenteil.
Darf man Mainstreamökonomen glauben schenken, so bestehen die Vorzüge des Marktmechanismus gegenüber einer Planwirtschaft gerade darin, dass schlechtes Management und/oder minderwertige Qualität von Produkten dazu führt, dass Unternehmen aus dem Markt ausscheiden und sich der Markt von selbst bereinigt. Passiert so eine Bereinigung, können viele Menschen ihre Arbeit verlieren. Der Staat ist dazu da, diese Menschen sozial abzusichern. Über Art und Umfang der Staatsleistungen wird bekanntlich gestritten.
Was im Augenblick passiert, geht in eine völlig andere Richtung und hat mit dem “freien Markt” gar nichts zu tun. Zum Rest des Beitrags »