Archiv für Kategorie Wirtschaft
Biofood mit Dumpinglöhnen
Verfasst von Dorian Cantzen unter Aus dem Alltag gegriffen, Wirtschaft am 16. Mai 2011
Ein interessanter Beitrag im aktuellen lokalen Berliner Magazin Berglink. Die Bio Supermarktkette Bio Company zahlt 6,50 Euro Stundenlohn an Aushilfen. Im Vergleich: Schlecker und Lidl zahlen mindestens zehn Euro (Spionage von Mitarbeitern nicht ausgeschlossen)! Auch ausgelernte Arbeitnehmer verdienen im Schnitt weniger.
Insgesamt gilt: Die Mitarbeiter in Bio-Supermärkten verdienen weniger als im konventionellen Einzelhandel, obwohl die Margen in der Biobranche höher sind. Aber Unternehmen wie die Bio Company müssen anscheinend stetig expandieren…die Kosten zahlen die Mitarbeiter!
In welchem Bio Supermarkt kann man noch einkaufen? Hinweise im Beitrag (Download: BERGLINK_02-11_s4-8_Dumpingfood).
Öko versus Fair-Trade: In der Krise ist Fair-Trade angesagt!
Verfasst von Dorian Cantzen unter Wirtschaft, Wissenschaftliches am 21. Mai 2010
Erstaunlich! In der Krise kaufen politische Konsumenten weiterhin fair gehandelte Lebensmittel, verzichten aber auf Bio! Wer ist schuld am Bioabsturz? Zum Rest des Beitrags »
CO2 sparen mal anders [2/3]
Verfasst von Ramos Sukuzina unter Allgemein, Wirtschaft am 16. Dezember 2009
Vor einer Weile hatte ich bereits den ersten Teil dieser Serie veröffentlicht in der es im Wesentlichen um die Kosten der CO2 Vermeidung ging und die Effizienz des von der Politik eingeführten Systems. Diesmal soll es um das Auto-Bashing gehen und die sinnlosen Zahlenwitze zum CO2-Ausstoß von PKWs. Zum Rest des Beitrags »
Abwrackprämie – Bilanz aus Konsumentensicht
Verfasst von Thomas Hajduk unter Politik, Produktleben, Verbraucherpolitik, Wirtschaft am 17. August 2009
Jetzt heißt es Gas geben! Über 90 Prozent der Abwrackprämie sind schon vergeben, und täglich melden sich noch tausende Interessenten, um die 2.500 Euro für den Kauf eines Neu- oder Jahreswagens abzugreifen. Schön für die Käufer, schön für einige Hersteller und Importeure – schlecht für die Mehrheit der Verbraucher!
Als die Abwrackprämie am 14. Januar diesen Jahres verabschiedet wurde, da konnte noch niemand ahnen, dass hier etwas einzigartiges geschah: Politik aus Deutschland wurde zum Exportschlager!Denn nach den ersten positiven Rückmeldungen von Herstellern und dem plötzlichen Abwrackrausch der Konsumenten, sahen Regierungen im Ausland den Reiz einer schnell wirkenden Konjunkturmaßnahme. Zum Rest des Beitrags »
Konsum in der doppelten Krise
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Verbraucherpolitik, Wirtschaft am 24. Juli 2009
Die gegenwärtige Wirtschaftskrise hat viele Ursachen. Eine, die hilft sie zu verlängern, ist die neue Zurückhaltung der amerikanischen Konsumenten. Nun sollen Chinesen und Europäer an ihre Stelle treten. Doch das hilft nur gegen eine von zwei Krisen.
Die Welt hatte sich daran gewöhnt, dass die amerikanischen Verbraucher für die globale Nachfrage sorgen, während Länder wie China, Indien und auch Deutschland diese befriedigten und gut davon lebten. So kletterte zuletzt der Anteil des durchschnittlichen Haushaltseinkommens, der für Konsum und Behausung (lies: Hauskauf), auf 75 Prozent. Die Kehrseite: Zum Rest des Beitrags »
Ich Aktien-Konsument? Nie!
Verfasst von Ole Hansen unter Verbraucherpolitik, Wirtschaft am 18. Juli 2009
Sparer und Anleger – das ist wie Feuer und Wasser ein großer Gegensatz. Meint man zumindest. Unser Gastautor Ole Hansen zeigt, warum jeder Sparer und Versicherungsnehmer auch ein Anleger ist – und erklärt, warum sie mehr Mitspracherechte verlangen sollten. Zum Rest des Beitrags »
Google, das trojanische Pferd
Verfasst von Dorian Cantzen unter Wirtschaft am 19. Mai 2009
Nutzen Sie vielleicht Gmail, den E-Mail-Dienst von Google? Wenn das so ist: Wissen Sie, was Google mit den Daten Ihrer ein- und ausgehenden E-Mails macht? Auch wenn Sie selbst vielleicht einen anderen Emaildienst nutzen, verwertet Google alle Ihre Emails an Freunde mit Google-Mail-Adressen. Zum Rest des Beitrags »
Politischer Konsum gegen die globale Finanzkrise?
Verfasst von Dorian Cantzen unter Aus dem Alltag gegriffen, Wirtschaft am 12. Oktober 2008
Familie Johnson lebte in einer 3-Zimmer Wohnung eines 5-stöckigen Mehrfamilienhauses in einem Vorort Miamis im Bundestaat Florida. Die Wohngegend ist nicht sonderlich schön. Viel Gewalt, Drogen und Prostitution. Als Jimmy Johnson, der Vater zweier Kinder und Alleinversorger der Familie eines Tages zu seiner Bank geht, um einen Kredit für ein neues Auto aufzunehmen, staunt Jimmy nicht schlecht: Sein Bankberater erzählt ihm von einer einmaligen Gelegenheit. Mit nur 40.000 Dollar Selbstbeteiligung könne er sich ein Grundstück in einer schöneren Gegend für 400.000 Dollar kaufen. Die Bank würde ihm das Geld für das Grundstück leihen und anschließend das Haus und das Grundstück mit einer Hypothek belegen. Zum Rest des Beitrags »
Datenschutz-Skandal in Deutschland Oder: Ab wann ist man ein politischer Konsument?
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Konsumethik, Verbraucherpolitik, Wirtschaft am 21. August 2008
Deutschland erlebt gerade den vermutlich größten Datenschutz-Skandal der Nachkriegsgeschichte. Schon rufen viele nach mehr und härteren Gesetzen, um dem Treiben ein Ende zu machen. Manche nehmen auch den Verbraucher in die Verantwortung. Ein Fall für politische Konsumenten also? Aber welche sind gemeint?
Losgetreten hat ihn ein Call-Center-Mitarbeiter aus Schleswig-Holstein. Detlef Tiegel hat der regionalen Verbraucherzentrale eine CD mit 17.000 Namen von Bürgern sowie ihre Bankverbindungen zugeschickt. Damit konnte das Unternehmen Zum Rest des Beitrags »
Öko-Boom vorbei – Verkommen Ökos zu Schnäppchenjägern?
Verfasst von Dorian Cantzen unter Aus dem Alltag gegriffen, Wirtschaft am 7. August 2008
Wie die Tageszeitung taz berichtet, sei der Umsatz von Bioläden zum ersten Mal seit 5 Jahren gesunken. Zwischen April und Juni ist der Umsatz um 2,1 Prozent eingebrochen. Betroffen seien vor allem kleine Bioläden. Erklärt wird der Rückgang mit der anhaltend hohen Inflation seit Jahresbeginn.

