Archiv für Kategorie Verbraucherpolitik

Abwrackprämie – Bilanz aus Konsumentensicht

radfahrerJetzt heißt es Gas geben! Über 90 Prozent der Abwrackprämie sind schon vergeben, und täglich melden sich noch tausende Interessenten, um die 2.500 Euro für den Kauf eines Neu- oder Jahreswagens abzugreifen. Schön für die Käufer, schön für einige Hersteller und Importeure – schlecht für die Mehrheit der Verbraucher!

Als die Abwrackprämie am 14. Januar diesen Jahres verabschiedet wurde, da konnte noch niemand ahnen, dass hier etwas einzigartiges geschah: Politik aus Deutschland wurde zum Exportschlager!Denn nach den ersten positiven Rückmeldungen von Herstellern und dem plötzlichen Abwrackrausch der Konsumenten, sahen Regierungen im Ausland den Reiz einer schnell wirkenden Konjunkturmaßnahme. Zum Rest des Beitrags »

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“Ohne Gentechnik” – Nein, danke!

ohnegentechnikAm Montag hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner ein neues Logo vorgestellt. Das Siegel, das Herstellern seit letztem Jahr zur Verfügung steht, hat so eine einheitliche Form erlangt: eine dreiblättrige Pflanze unter den Worten “Ohne Gentechnik”. Damit sollen Verbraucher ab Herbst schnell und problemlos gentechnikfreie Lebensmittel im Regal finden können. Mehr als ein simples Logo für einen komplexen Sachverhalt werden sie aber nicht finden.

Ein Logo ist immer eine Vereinfachung. Ob Lebensmittelampel, BIO oder Fairtrade: Jeder meint zu wissen, was dahinter steckt, aber Details kann kaum einer nennen. Zum Rest des Beitrags »

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Konsum in der doppelten Krise

geld sparenDie gegenwärtige Wirtschaftskrise hat viele Ursachen. Eine, die hilft sie zu verlängern, ist die neue Zurückhaltung der amerikanischen Konsumenten. Nun sollen Chinesen und Europäer an ihre Stelle treten. Doch das hilft nur gegen eine von zwei Krisen.

Die Welt hatte sich daran gewöhnt, dass die amerikanischen Verbraucher für die globale Nachfrage sorgen, während Länder wie China, Indien und auch Deutschland diese befriedigten und gut davon lebten. So kletterte zuletzt der Anteil des durchschnittlichen Haushaltseinkommens, der für Konsum und Behausung (lies: Hauskauf), auf 75 Prozent. Die Kehrseite: Zum Rest des Beitrags »

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Ich Aktien-Konsument? Nie!

Sparer und Anleger – das ist wie Feuer und Wasser ein großer Gegensatz. Meint man zumindest. Unser Gastautor Ole Hansen zeigt, warum jeder Sparer und Versicherungsnehmer auch ein Anleger ist – und erklärt, warum sie mehr Mitspracherechte verlangen sollten. Zum Rest des Beitrags »

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Konsumentensouveränität in der Krise

Market without consumersWarum sollen Chrysler, Volvo, Opel und Konsorten nicht bankrott gehen, wenn sich keine Nachfrageschaft finden lässt, die im besten Falle ihr mühsam Gespartes in ein solches Gefährt „investieren“ will? Warum sollte Lehmann Brothers, UPS und die Bank of America  nicht Bankrott gehen dürfen, die zuvor zahlungsschwache Kunden mit günstigen Krediten köderten und nun ihre Dämlichkeit mit dem Portemonnaie der Steuerzahler ausgleichen wollen? Und warum sollte nicht auch die Commerzbank und die Hypo Real Estate Insolvenz anmelden, wenn sie Ihre eigenen Finanzprodukte nicht verstehen. Zum Rest des Beitrags »

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Stehen Sie auf Werbebriefe?

Die Novellierung des Datenschutzrechts in Deutschland sieht so einiges vor was den Verbraucher freut. Zum Beispiel das Verbot von Werbeanrufen (Cold Calls), es sei denn, der Verbraucher hat vorher ausdrücklich eingewilligt. Rufnummern von Werbeanrufern sollen nicht mehr unterdrückt werden dürfen. Und wer dennoch unerwünscht anruft und wirbt, muss bis zu 50.000 Euro Bußgeld zahlen.

Angesichts der Datenskandale bei der Deutschen Telekom (inzwischen gibt es eine eigene Konzernwebsite, die sich den Pannen und Gegenmaßnahmen widmet) droht jedoch auch eine Verschärfung des Bundesdatenschutzgesetzes, die vielleicht nicht ganz im Interesse der Verbraucher sein könnte. Jeder kennt brauchbare oder weniger brauchbare Werbebriefe und fragt sich, woher der Absender bloß die Anschrift kennt. Ganz einfach: Zum Rest des Beitrags »

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DIE WELT: Bewusste Konsum-Entscheidungen oft mit unbedachten nachteiligen Folgewirkungen

Die Welt konstatiert jüngst, dass

die Auswahl eines Getränks, eines Autos oder einer Ferienreise für immer mehr Menschen zur politischen Entscheidung geworden [ist]

und findet, dass

Konsumbewusstsein ist so identitätsstiftend geworden wie früher weltanschauliche oder religiöse Überzeugungen. Bücher, Zeitschriften, Websites und soziale Netzwerke widmen sich der Frage, darf man dieses oder jenes mit gutem Gewissen kaufen, oder unterstützt man dadurch möglicherweise Umweltverschmutzung, Ausbeutung, Tierquälerei oder Klimaerwärmung. Der Graben zwischen engagierten Konsumenten und solchen, die einfach zugreifen, wenn etwas billig ist und gefällt, geht durch die Familien und Freundeskreise und führt zu heftigen Debatten am Frühstückstisch und am kalten Büfett.

Ebenso geht Michael Miersch in seinem Artikel darauf ein, wie kompliziert Konsum-Entscheidungen sein können. Besonders der kritische Konsument muss oft um zwei Ecken denken, Zum Rest des Beitrags »

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Datenschutz-Skandal in Deutschland Oder: Ab wann ist man ein politischer Konsument?

Quelle: www.pixelio.de
Quelle: www.pixelio.de

Deutschland erlebt gerade den vermutlich größten Datenschutz-Skandal der Nachkriegsgeschichte. Schon rufen viele nach mehr und härteren Gesetzen, um dem Treiben ein Ende zu machen. Manche nehmen auch den Verbraucher in die Verantwortung. Ein Fall für politische Konsumenten also? Aber welche sind gemeint?

Losgetreten hat ihn ein Call-Center-Mitarbeiter aus Schleswig-Holstein. Detlef Tiegel hat der regionalen Verbraucherzentrale eine CD mit 17.000 Namen von Bürgern sowie ihre Bankverbindungen zugeschickt. Damit konnte das Unternehmen Zum Rest des Beitrags »

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Überraschungsei-Verbot: Kinder sind keine Vollidioten!

Überraschungsei verbieten

Nach Angaben eines Zeitungsberichtes will die Kinderkommssion des Bundestages das Verbot von Überraschungseiern vorschlagen. Nachdem Spiegel-Online insbesondere über Miriam Gruss (FDP) berichtete,die das Verbot unterstütze, rudert die FDP nun zurück. “Die FDP fordert kein Verbot von Überraschungseiern.” Weiter heißt es in der Pressemitteilung, dass auch die Kinderkommission nicht die Absicht hätte die Eier zu verbieten, es gehe lediglich um Hinweise zur Erstickungsgefahr.

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