Archiv für Kategorie Aus dem Alltag gegriffen
Schlecker verliert Kunden wegen schlechtem Ruf
Verfasst von Dorian Cantzen unter Aus dem Alltag gegriffen, Konsumethik, Produktleben am 28. Juli 2009
Laut einer Umfrage wird der Drogeriemarkt Schlecker von 50,4 Prozent der Verbraucher gemieden. 65 Prozent der Befragten schätzen Schlecker als “schlechten” oder “sehr schlechten Arbeitgeber” ein. Besser schneiden die Konkurrenten Rossmann und dm ab.
Quelle: Berliner Zeitung vom 28.7.2009
Konsum in der doppelten Krise
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Verbraucherpolitik, Wirtschaft am 24. Juli 2009
Die gegenwärtige Wirtschaftskrise hat viele Ursachen. Eine, die hilft sie zu verlängern, ist die neue Zurückhaltung der amerikanischen Konsumenten. Nun sollen Chinesen und Europäer an ihre Stelle treten. Doch das hilft nur gegen eine von zwei Krisen.
Die Welt hatte sich daran gewöhnt, dass die amerikanischen Verbraucher für die globale Nachfrage sorgen, während Länder wie China, Indien und auch Deutschland diese befriedigten und gut davon lebten. So kletterte zuletzt der Anteil des durchschnittlichen Haushaltseinkommens, der für Konsum und Behausung (lies: Hauskauf), auf 75 Prozent. Die Kehrseite: Zum Rest des Beitrags »
Ich Aktien-Konsument? Nie!
Verfasst von Ole Hansen unter Verbraucherpolitik, Wirtschaft am 18. Juli 2009
Sparer und Anleger – das ist wie Feuer und Wasser ein großer Gegensatz. Meint man zumindest. Unser Gastautor Ole Hansen zeigt, warum jeder Sparer und Versicherungsnehmer auch ein Anleger ist – und erklärt, warum sie mehr Mitspracherechte verlangen sollten. Zum Rest des Beitrags »
900 Milliarden Staats-Willkür-Kapitalismus
Verfasst von Dorian Cantzen unter Allgemein, Aus dem Alltag gegriffen, Konsumentensouveränität, Konsumethik am 8. Juli 2009
Der freie Markt gefällt in diesen Tagen kaum jemandem. Der Kapitalismus sei Schuld an den “Auswüchsen” der grenzenlosen Gier von Bankern, Unternehmern und Konsumenten. Ein tieferer Blick offenbart jedoch das glatte Gegenteil.
Darf man Mainstreamökonomen glauben schenken, so bestehen die Vorzüge des Marktmechanismus gegenüber einer Planwirtschaft gerade darin, dass schlechtes Management und/oder minderwertige Qualität von Produkten dazu führt, dass Unternehmen aus dem Markt ausscheiden und sich der Markt von selbst bereinigt. Passiert so eine Bereinigung, können viele Menschen ihre Arbeit verlieren. Der Staat ist dazu da, diese Menschen sozial abzusichern. Über Art und Umfang der Staatsleistungen wird bekanntlich gestritten.
Was im Augenblick passiert, geht in eine völlig andere Richtung und hat mit dem “freien Markt” gar nichts zu tun. Zum Rest des Beitrags »
Kunden bei Ryan Air: Kind statt König
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Amüsantes, Aus dem Alltag gegriffen am 6. Juli 2009

Abnehmen, kein Gepäck aufgeben und „vorher aufs Klo“ – das ist Erziehung á la Ryan Air. Ein offener Brief an Michael O’Leary, Chef des Billigfliegers Ryanair.
Michael O’Leary!
Dass wir Konsumenten bei Ihren Billigflügen von Ryanair alles andere als Könige sind, das wissen wir schon seit langem. Dank vergleichsweise geringer Preise nehmen wir dafür in Kauf, als lebendige Fracht von A nach B transportiert zu werden. Mit dieser Aldisierung des Fliegens haben Sie es schließlich auf Platz 3 der größten europäischen Fluggesellschaften geschafft – Respekt! Zum Rest des Beitrags »
Intel – ein gütiger Monopolist?
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Europäische Verbraucherpolitik, europäische Verbraucherpolitik, Organisationen, Politik am 22. Mai 2009
Letzte Woche verhängte die EU-Kommission die bisher höchste Kartellstrafe gegen ein Unternehmen: 1,06 Milliarden Euro soll der Chiphersteller Intel wegen Missbrauch seiner Marktmacht an die EU zahlen. Und noch ehe der nächste Akt – Intel kündigt Berufung an – geschrieben wird, fragen manche, was das Unternehmen eigentlich falsch gemacht habe: Vom Chip-Monopol hätten doch alle Verbraucher profitiert…
Google, das trojanische Pferd
Verfasst von Dorian Cantzen unter Wirtschaft am 19. Mai 2009
Nutzen Sie vielleicht Gmail, den E-Mail-Dienst von Google? Wenn das so ist: Wissen Sie, was Google mit den Daten Ihrer ein- und ausgehenden E-Mails macht? Auch wenn Sie selbst vielleicht einen anderen Emaildienst nutzen, verwertet Google alle Ihre Emails an Freunde mit Google-Mail-Adressen. Zum Rest des Beitrags »
Der politisierte Konsum eines Amokläufers
Verfasst von Thomas Hajduk unter Aus dem Alltag gegriffen am 20. März 2009
Was ist eigentlich so interessant an dem Alltag eines 17-jährigen Teenagers, dass die ganze Republik sich dafür interessiert? Nach über einer Woche, in der wieder einmal alles gesagt wurde, was nach einem Amoklauf rituell gesagt wird, kann auch von dieser Seite – leider – ein Kommentar nicht ausbleiben: Es geht hier um Konsum – den politisierten Konsum eines Amokläufers. Zum Rest des Beitrags »
Konsumentensouveränität in der Krise
Verfasst von Dorian Cantzen unter Aus dem Alltag gegriffen, Verbraucherpolitik am 19. Februar 2009
Warum sollen Chrysler, Volvo, Opel und Konsorten nicht bankrott gehen, wenn sich keine Nachfrageschaft finden lässt, die im besten Falle ihr mühsam Gespartes in ein solches Gefährt „investieren“ will? Warum sollte Lehmann Brothers, UPS und die Bank of America nicht Bankrott gehen dürfen, die zuvor zahlungsschwache Kunden mit günstigen Krediten köderten und nun ihre Dämlichkeit mit dem Portemonnaie der Steuerzahler ausgleichen wollen? Und warum sollte nicht auch die Commerzbank und die Hypo Real Estate Insolvenz anmelden, wenn sie Ihre eigenen Finanzprodukte nicht verstehen. Zum Rest des Beitrags »
Nachtrag zum Verbot von Glühbirnen durch die EU
Verfasst von Dorian Cantzen unter Allgemein, Europäische Verbraucherpolitik am 6. Januar 2009
Wir rufen hiermit auf die Petition gegen ein Verbot der Glühbirne zu unterstützen! Für Konsumentensouveränität und gegen schwachsinnige EU-Regelungswut und Konsumentenbevormundung!
Weitere interessante Infos:
http://www.ef-magazin.de/2008/12/10/846-gluehlampen-bruessel-knipst-das-licht-aus