Archiv für Kategorie Aus dem Alltag gegriffen

Biofood mit Dumpinglöhnen

Ein interessanter Beitrag  im aktuellen lokalen Berliner Magazin Berglink. Die Bio Supermarktkette Bio Company zahlt 6,50 Euro Stundenlohn an Aushilfen. Im Vergleich: Schlecker und Lidl zahlen mindestens zehn Euro (Spionage von Mitarbeitern nicht ausgeschlossen)! Auch ausgelernte Arbeitnehmer verdienen im Schnitt weniger.

Insgesamt gilt: Die Mitarbeiter in Bio-Supermärkten verdienen weniger als im konventionellen Einzelhandel, obwohl die Margen in der Biobranche höher sind. Aber Unternehmen wie die Bio Company müssen anscheinend stetig expandieren…die Kosten zahlen die Mitarbeiter!

In welchem Bio Supermarkt kann man noch einkaufen? Hinweise im Beitrag (Download: BERGLINK_02-11_s4-8_Dumpingfood).

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Konsumenten stehen jetzt auf Öko-Strom

Der Super-Gau in Japan mobilisiert die Konsumenten. Der ein oder andere Hypochonder bekommt keine rezeptfreien Jodtabletten mehr, weil Berliner Apotheker die Tabletten nur noch auf Rezept herausgeben und den „konventionellen“ Stromversorgern rennen die Kunden weg.

Wenn der Deutsche Michel um sein Leben fürchten muss, bewegt sich Einiges. Dioxin in Eiern sorgte im Januar 2011 für ein Absatzplus von ca. 50 Prozent zum Vorjahr. Im Februar gab es einen Anstieg von nur noch etwa 25 Prozent zum Vorjahr (laut Agrarmakt Informationsgesellschaft). Wie hoch das Niveau dauerhaft sein wird, ist unklar – vor allem weil sich der Fokus der Öffentlichkeit momentan auf die atomare Katastrophe in Japan richtet und das Thema Dioxin nun „gegessen“ zu sein scheint.

Seit den Meldungen über die Probleme der japanischen Atomkraftwerke haben sich die Vertragsabschlüsse bei dem Energieunternehmen Naturstrom etwa verzehnfacht. Das berichtet Tim Loppe, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. „Das sind derzeit etwa 1200 Neuverträge pro Tag. In der letzten Woche hatten wir sogar Spitzen von 1600 Verträgen pro Tag. Im Vergleich: Anfang März hatten wir etwa 130 pro Tag.“ Auch der Energieunternehmen Lichtblick verzeichnet Kundenzugewinne. Vor der Katastrophe waren es ca. 300 Vertragsabschlüsse pro Tag, nun seien es 800, so Ralph Kampwirth, Leiter der Unternehmenskooperation von Lichtblick. Auch Greenpeace Energy profitiert vom neuen Bewusstsein. Hier seien es immerhin etwa insgesamt 1000 Verträge seit der letzten Woche gewesen, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit.

Das was den Bio-Eiern blüht, wird beim Strom aufgrund der Vertragsbindung zum Glück schwerer fallen: Das Zurückverfallen in alte Gewohnheiten. Der Griff zum konventionellen Ei im Supermarkt ist dann doch leichter als einen Stromvertrag zu wechseln.
Die nächste Katastrophe kommt bestimmt. Warum sich nicht schon „präventiv“ Gedanken machen und den Konsum neu ausrichten?

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Asoziale IT-Ökos

Die Todesfälle in einer chinesischen IT-Fabrik zeigen, wie einseitig nachhaltiger Konsum ist – und wie sehr es auf Vebraucher ankommt, die mehr als “grün” wollen. Zum Rest des Beitrags »

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Öko versus Fair-Trade: In der Krise ist Fair-Trade angesagt!

Erstaunlich! In der Krise kaufen politische Konsumenten weiterhin fair gehandelte Lebensmittel, verzichten aber auf Bio! Wer ist schuld am Bioabsturz? Zum Rest des Beitrags »

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Jeder Schluck macht die Welt ein bisschen dümmer….

Saufend die Welt verändern! Was gibt es Besseres? Durch die stilsichere Brause “Lemonaid” eine Revolution einleiten! Revolution? Ja…, der Hamburger Getränkehersteller Lemonaid wirbt auf seinen schönen grünen Fläschchen: “Limonade wie sie sein sollte: Nur beste Zutaten, sonst nichts. Höchstens noch ein wenig Revolution – dank fairem Handel macht jeder Schluck die Welt ein bisschen besser.” Unbescheidener hingegen das Versprechen der “flüssigen Revolution” (Zitat Lemonaid Homepage).

Faszination weckt das Produkt schon. Warum Sprite kaufen, wenn man Lemonaid hat und damit den fairen Handel unterstützt? Abstoßend wirkt jedoch Zum Rest des Beitrags »

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CO2 sparen mal anders [2/3]

bild1Vor einer Weile hatte ich bereits den ersten Teil dieser Serie veröffentlicht in der es im Wesentlichen um die Kosten der CO2 Vermeidung ging und die Effizienz des von der Politik eingeführten Systems. Diesmal soll es um das Auto-Bashing gehen und die sinnlosen Zahlenwitze zum CO2-Ausstoß von PKWs. Zum Rest des Beitrags »

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Der Fall Kik: Wer hat Verantwortung in der Ausbeutungskette?

Kik

Ist Kik einfach gierig? Das wäre zu einfach gedacht!

Die Geschichte ist an sich leider nicht neu: Ein Unternehmen lässt Textilien in Ländern mit Niedriglöhnen und miserablen Arbeitsbedingungen produzieren, um diese dann hierzulande konkurrenzlos günstig verkaufen zu können. Dieses Mal steht die Textilkette Kik im Fadenkreuz. Deren Billigklamotten sollen Zum Rest des Beitrags »

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Abwrackprämie – Bilanz aus Konsumentensicht

radfahrerJetzt heißt es Gas geben! Über 90 Prozent der Abwrackprämie sind schon vergeben, und täglich melden sich noch tausende Interessenten, um die 2.500 Euro für den Kauf eines Neu- oder Jahreswagens abzugreifen. Schön für die Käufer, schön für einige Hersteller und Importeure – schlecht für die Mehrheit der Verbraucher!

Als die Abwrackprämie am 14. Januar diesen Jahres verabschiedet wurde, da konnte noch niemand ahnen, dass hier etwas einzigartiges geschah: Politik aus Deutschland wurde zum Exportschlager!Denn nach den ersten positiven Rückmeldungen von Herstellern und dem plötzlichen Abwrackrausch der Konsumenten, sahen Regierungen im Ausland den Reiz einer schnell wirkenden Konjunkturmaßnahme. Zum Rest des Beitrags »

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“Ohne Gentechnik” – Nein, danke!

ohnegentechnikAm Montag hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner ein neues Logo vorgestellt. Das Siegel, das Herstellern seit letztem Jahr zur Verfügung steht, hat so eine einheitliche Form erlangt: eine dreiblättrige Pflanze unter den Worten “Ohne Gentechnik”. Damit sollen Verbraucher ab Herbst schnell und problemlos gentechnikfreie Lebensmittel im Regal finden können. Mehr als ein simples Logo für einen komplexen Sachverhalt werden sie aber nicht finden.

Ein Logo ist immer eine Vereinfachung. Ob Lebensmittelampel, BIO oder Fairtrade: Jeder meint zu wissen, was dahinter steckt, aber Details kann kaum einer nennen. Zum Rest des Beitrags »

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Kommerz-LOHAS und Utopia

Die Werbeplattform Utopia.de zeigt, wie aus grünem Bewußtsein “grüner Kommerz” geschlagen wird. Was ist möglich bei Utopia.de? Kommerz ohne schlechtes Gewissen. Austausch über “supi dupi” neue Produkte. Die Zielgruppe? Naive Grünchen mit genügend klimaerwärmter Endzeitstimmung. Die Methode der Plattform? Life-Style mit Werbung verknüpfen, um so eine noch bessere Kundenbindung herzustellen. Das Unternehmensziel? Zentrale Werbeplattform für grünen Konsum werden. Zum Rest des Beitrags »

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