Archiv für Kategorie Allgemein
RBB Abenschau: Auch hier Kritik an der Bio Company
Verfasst von Dorian Cantzen unter Allgemein am 1. Juni 2011
Bei der Bio Company tut sich was! Als am 29. Mai 2011 nun auch der RBB über die schlechten Arbeitsbedingungen und Löhne berichtete, ließ das Unternehmen verlauten, dass der Lohn für Aushilfen nun um 50 Cent erhöht werde. Das Unternehmen teilte mit, dass die Anpassung der Löhne nach oben weiter gehen soll.
Etwas widersprüchlich sind die Angaben der Bio Company schon. Im März 2011 erkundigte ich mich in der Personalabteilung wieviel ich als Aushilfe in den Filialen verdienen würde: Antwort 6,50 Euro. Nun ist im Beitrag von 7,50 Euro die Rede. Das ist ein Fortschritt. Und wenn jetzt noch 50 Cent drauf kommen, sind das 8 Euro! Ob das passiert ist unklar.
Ein ausgelernter Einzelhandelskaufmann verdient aktuell 8,67 Euro pro Stunde in der Bio Company- also immer noch deutlich unter dem Tariflohn von 10,70 pro Stunde! Wir bleiben gespannt, ob dort ebenfalls eine Anpassung vorgenommen wird.
Wie aus internen Kreisen zu vernehmen ist, soll es Gespräche zur Gründung eines Betriebsrates geben. Allerdings gab es schon vorher viele gescheiterte Versuche. Hier kommt es auch auf neugierige Kunden an! Fragen Sie doch mal, wann es nun einen Betriebsrat geben wird und ob das nächste Weihnachtsgeld auch an ALLE Arbeitnehmer ausgezahlt wird.
Ran an den Speck! Leere Kassen und Sündensteuern
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Politik am 1. Juli 2010
Finanzkrise. Wirtschaftskrise. Milliardenkonjunkturprogramme. Und nun, nach der „Großen Rezession“ – das große Knausern. Aus „Wer hat noch nicht, wer will noch mal?“ wird „Wem kann noch gekürzt werden, wem kann noch einmal genommen werden?“Und plötzlich sind sie wieder da, jene gut gemeinten „Sündensteuern“, die uns doch bloß vor dem Schlimmsten bewahren sollen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Zum Rest des Beitrags »
Vortrag in Osnabrück: “(R)evolution mit dem Einkaufswagen”
Verfasst von Dorian Cantzen unter Allgemein am 20. Juni 2010
Am 30.6. um 20h halten wir (Dorian Cantzen und Thomas Hajduk) an der Universität Osnabrück einen Vortrag darüber, was Konsum bewegen kann und warum gerade heute die Macht der Nachfrage wichtiger ist als je zuvor. Dabei wollen wir mögliche Antworten skizzieren auf Fragen wie: Sind Konzepte des nachhaltigen, politischen oder ethischen Konsums revolutionär oder bloß der Versuch einer Fortführung der Politik mit marktkonformen Mitteln? Kann Konsum gar eine neue Ordnungsform darstellen?
Vielleicht diskutieren Sie mit? Wir würden uns freuen!
mehr Infos auf http://www.asta.uos.de/termin-leser/events/revolution-mit-dem-einkaufswagen.html
Asoziale IT-Ökos
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Aus dem Alltag gegriffen, Konsumentensouveränität, Produktleben am 6. Juni 2010
Die Todesfälle in einer chinesischen IT-Fabrik zeigen, wie einseitig nachhaltiger Konsum ist – und wie sehr es auf Vebraucher ankommt, die mehr als “grün” wollen. Zum Rest des Beitrags »
Weniger oder mehr, Verantwortung oder Schuld – eine Erwiderung
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein am 14. Januar 2010
sieht man auf das maue Ergebnis des Weltklimagipfels in Kopenhagen zurück, könnte man meinen, Sie hätten Recht: Sieht so die Antwort auf unbestrittene, allseits anerkannte “Kausalzusammenhänge” namens Klimaveränderung aus? Wo ist die Gefahr, auf die die Welt geschlossen reagieren würde, wo ist das echte Problem? Zum Rest des Beitrags »
CO2 sparen mal anders [2/3]
Verfasst von Ramos Sukuzina unter Allgemein, Wirtschaft am 16. Dezember 2009
Vor einer Weile hatte ich bereits den ersten Teil dieser Serie veröffentlicht in der es im Wesentlichen um die Kosten der CO2 Vermeidung ging und die Effizienz des von der Politik eingeführten Systems. Diesmal soll es um das Auto-Bashing gehen und die sinnlosen Zahlenwitze zum CO2-Ausstoß von PKWs. Zum Rest des Beitrags »
Mir reicht’s: Zu Klimagipfel und Konsum
Verfasst von Thomas Hajduk unter Allgemein, Konsumentensouveränität, Organisationen, Politik am 8. Dezember 2009
Heute beginnt in Kopenhagen der Weltklimagipfel. Gipfel, denn das dortige Geschehen findet in luftigen Höhen statt: Staatenlenker jonglieren mit abstrakten Zahlen und feilschen um Prozentpunkte. Dieweil sitzen Wirtschaftslenker und Aktivisten am Rande, rufen dazwischen, flüstern ein. Nur eine Gruppe fehlt: die Verbraucher. Was bedeutet der Klimagipfel für sie?
So fern der Klimagipfel auch ist, wichtig ist er doch. Dort wird der weltweite Konsens über die Reaktion der Menschheit auf sich verändernde Umweltbedingungen ausgehandelt. Nicht mehr, nicht weniger. Die entscheidende Umsetzung liegt bei den Staaten. Was bringen die schönsten Zahlen, wenn sie nicht verwirklicht werden? Zum Rest des Beitrags »
Die neue Lehre von den “richtigen” und “falschen” Ökos
Verfasst von Dorian Cantzen unter Allgemein am 6. Dezember 2009
Ein nachdenklicher Kommentar zum neuen Buch von Kathrin Hartmann: Ende der Märchenstunde
Kathrin Hartmann stellt in ihrem Buch “Ende der Märchenstunde” die ungeschriebene Lehre der wahrhaftigen Ökos vor . Richtige Ökos ketteten sich an Bäume, Schienen und Werktore. Die unechten Ökos hingegen, auch LOHAS oder Lifestyle-Ökos genannt, täten dies nicht – sie seien zu bequem, so die Meinung der Neon- und Stern Redakteurin.
Während ernsthafte Ökos sich ehrgeizig und bitterernst gegen Castortransporte einsetzen und dabei wohlmöglich ihr Leben riskieren, zappelt der Lifestyle-Öko beim Power-Yoga ab und Zum Rest des Beitrags »
CO2 sparen mal anders [1/3]
Verfasst von Ramos Sukuzina unter Allgemein am 1. Oktober 2009
Dieser Artikel gehört zu einer dreiteiligen Serie die sich mit dem Thema CO2 auseinander setzen wird.
Starten wir für den Anfang mit einer kleinen Geschichte aus dem wahren Leben…
Stellen Sie sich vor, Sie haben zwei Kinder und beide sind richtige Naschkatzen. Eines Tages fällt Ihnen aber auf, dass die kleinen Wichte zu viele Bonbons und Schokolade naschen. Zum Rest des Beitrags »
Schulobst von Mutter Europa
Verfasst von Dorian Cantzen unter Allgemein am 20. September 2009
Im Rahmen des Schulobstprogrammes spendiert Europa 90 Millionen Euro für “die Abgabe von Obst und Gemüse, verarbeitetem Obst und Gemüse sowie von Bananenerzeugnissen an Kinder”. Deutschland macht mit und bekommt eine EU-Kofinanzierung von 52 Prozent, das entspricht 20,8 Mio. Euro Gemeinschaftsbeihilfe. Bedingung ist: Für jeden Brüssel-Euro müssen Bundesländer rund einen Euro dazulegen. Zum Rest des Beitrags »
