Die Kampagne moveyourmoney.info ruft amerikanische Konsumenten dazu auf, ihr Konto bei den großen “Bailout-Baken” aufzulösen und zu kleinen “Community-Banks” (d.h. Sparkassen) oder Genossenschaftsbanken zu wechseln. Ein hoffnungsvolles Vorhaben…?
Die Idee der Kampagne hatten Freunde bei einem Gespräch während des Essens. Wie kann eine Bank zu groß werden, so dass sie in jedem Falle mit Steuergeldern gerettet werden muss? Und warum zeigen sich genau diese unterstützten Banken so knausrig, wenn es nun um die Kreditvergabe an Unternehmen und Privatleute geht?
Das fragetn sich Arianna Huffington und Rob Johnson, die wohl bekanntesten Blogger der Welt (www.huffingtonpost.com) und ein Filmemacher. Ihre einfache, wie zunächst überzeugende Lösung des Problems ist ein Appell an alle Bankkunden: Nehmt euer Geld aus den dicken Steuerahlermilliarden-Banken und eröffnet ein Konto bei einer der kleinen Regionalbanken. Auf diese Weise könne man auf das “System” Einfluss ausüben. Weg von einem Finanzsystem weniger großer zu einem vieler kleiner Banken.
Reichlich naiv? Vielleicht. Aber wenn große Unternehmen sich auch für diese Maßnahme erwärmen können, um wiederum bei ihren Kunden zu punkten, wenn die Idee also immer größer würde…?
Wir werden die Initiative im Auge behalten und darüber berichten.
Hier ein erstes Video der Kampagne.